Qualifizierungsprogramm Bindungstheorie

Speyer 30.09.2016 – In einzelnen Vorträgen und Veranstaltungen haben wir uns bereits in der Vergangenheit mit Fragen und Herausforderungen der Bindungstheorie befasst. Wir haben dies zum Anlass genommen, die Themen zu bündeln und zu strukturieren, um ab November 2016 ein eigenständiges, informatives und kompetenzorientiertes Bildungs- und Qualifizierungsprogramm zur Bedeutung der Bindungstheorie für die Erziehungsarbeit zu starten.

Worum es geht und was Sie erwartet

Kinder sind im Verlauf Ihrer Entwicklung auf Bindungen angewiesen. Die Qualität und Intensität der Bindungen bestimmt wesentlich die emotionale und soziale Entwicklung von Kindern.

Ziel des Qualifizierungsprogramms ist es, die Grundlagen der Psychologie der Bindung mit Blick auf die Erziehungsarbeit in der KITA und in Beratungsstellen zu veranschaulichen. Bewusst nehmen wir dabei die kindliche Entwicklungsspanne von der Geburt bis zum Alter der Einschulung in den Blick und veranschaulichen die Grundlagen der Bindungstheorie und Bindungsforschung in den unterschiedlichen kindlichen Entwicklungsstadien.

Darüber hinaus werden kritische Familien- und Erziehungssituationen und deren Auswirkungen auf die Bindung und das Bindungsverhalten von Kindern thematisiert und informieren wir über Hintergründe, Zusammenhänge sowie den erzieherischen Umgang mit Bindungsauffälligkeiten und Bindungsstörungen.

Abgerundet wird das Qualifizierungsprogramm durch die Erschließung von Ansätzen und Empfehlungen zur Bindungsdiagnostik sowie Hinweisen zur Rolle und Professionalität von Erzieherinnen und Erziehern in relevanten Erziehungssituationen.